About

Worthungrig seit 1998 habe ich mir Anfang zweitausendsiebzehn mit UrbanAnouk einen Platz geschaffen, das, was sich tagtäglich durch meine Gedanken spiralisiert und durch Kopf und Herz saust, festzuhalten.
Wohin ich mit meinen Worten laufe, weiß ich noch nicht, aber aufzuhalten sind sie nicht mehr. Also werfe ich sie euch hier zu Füßen, kippe mein Herz aus.
Wenn ich nicht gerade in Buchstabenhaufen sitze, stehe ich gerne in der Küche und lasse  Sorgen im Zimtnebel verschwinden und an Teigfingern kleben.
Grund und Boden des Ganzen bildet das Stichwort Nachhaltigkeit.
Grund diesen Blog zu gründen, der sich anfangs um Veganismus und Fair Fashion drehte und Boden, weil ich noch immer auf Nachhaltigkeit stehe. Mehr zu meinem Ansatz findet ihr in meiner Abschlussarbeit, die 2016/17 während meinem letzten Jahr an der Waldorfschule Wien-Mauer entstand.
Hin und wieder packe ich auch meinen Koffer und lasse danach ein paar schriftliche Souvenirs hier erscheinen.
UrbanAnouk als Ort für Kopf, Kochtopf und Koffer zu haben, lässt mein Herz hüpfen.
Denn außerhalb des Bildschirmleuchten, fühle ich mich wie an einer Kreuzung und vor lauter Richtungen schwindelt es mir.
Nachdem sich alles zu Hochhäusern aufgebaut hat und meine Füße schon beim Gedanken an die Treppen nachgegeben wollten, habe ich nun beschlossen, einfach mal loszugehen.
Auf meinen Schrei was mache ich jetzt, antwortete nur ein leiser Hall – mache ich jetzt, mache ich jetzt, mache ich je… Also mache ich das ‚jetzt‘ und das reiht sich dann, jetzt an jetzt an jetzt und ein Zickzack von Weg in die Zukunft wächst.

Stephanie Anouk Doujak // Wien

Im Leben scheint vieles vorgezeichnet, aufgeladen mit einem Sinn und Zukunft.
Doch manchmal drängen sich auch Sachen auf, die einfach getan werden wollen, ohne deshalb und darum. Dieser Blog ist so etwas.
Er ist ein bisschen wie ein Regal, in das ich Lebensfragmente stelle.
Da ist ein bauchiges Glas mit Rezepten, ein hohes schmales mit Gedanken, eines mit quitschgelben Etikett Reisen und, oh, dahinten versteckt sich die Poesie schüchtern im Einweckglas.
Es erlaubt mir morgen ein bisschen gestern zu schnuppern. Und das gibt ein Gefühl von Sicherheit, ein Platz für und von mir.
Wenn du möchtest, kannst auch du an den Gläsern schrauben, nachsehen, ob sie sich dir öffnen.

Ich will mit meinen Wörtern die Welt abgrasen,
weil meine Füße schon gegen das Tischbein klopfen und Wahrheiten gegen die Brust hämmern.

Falls ich dir bei Satzkonstrukten helfen kann, wir gemeinsam an deinem Projekt bauen sollen, dann melde dich gerne.
Auch Anfragen für reale Gedankentausche über Kaffeedampf und Kuchenkrümeln werden angenommen.

Warum Urban Anouk ?

Anouk – mein zweiter Vorname beschreibt den kreativen, mutigen und experimentierfreudigen Teil von mir. „Anouk“ bedeutet die Feine, aber auch Bär bei den Inuit. So bin ich – emphatisch, feinfühlig, aber auch kraftvoll und durchsetzungsstark.
Ich muss zugeben – es bedeutete auch Pony bei den Inkas und vielleicht bin ich auch manchmal stur. Aber nur vielleicht.

Urban – ist der Nachname meiner Mutter und ihrer Familie, bedeutet aber auch städtisch.
Ich verbinde damit vor allem meine Herkunft – zweideutig – wegen meiner Mama und weil ich ein Stadtkind bin.
Aufgewachsen in Wien, liebe ich diese Stadt. Manchmal wird sie mir jedoch zu eng und dann lasse ich mich auf eine Affäre mit einer Anderen ein. Besonders mag ich Hamburg, Kopenhagen und Berlin.

Noch nicht genug ? Erfahre, was ich liebe, was gar nicht geht und was für Ticks ich habe.

  • Tiefe Gespräche
  • Grünkohl
  • Räucherstäbchen
  • Listen schreiben
  • Schallplatten
  • Meine Katze
  • Papier Stadtpläne
  • Süßholz Tee
  • Vegan Kochen
  • Rotwein
  • Der Duft von Büchern
  • Zimt
  • Lesen
  • Walderdbeeren
  • Poetry Slam
  • Kimchi
  • Gedichte
  • Frischer Rosmarin
  • Alleine durch die Stadt schlendern und essen gehen
  • Dim Sum
  • Zehen im Sand vergraben
  • Mit 1,7 Blende fotografieren
  • Pflanzenampeln
  • Singen
  • Frisch gemahlener Pfeffer
  • Bäume
  • Heilsteine
  • Sommerrollen
  • Frische Blumen
  • Nachts schwimmen gehen
  • Tanz Party for One mit lauter Musik
  • Start ups
  • Warme Sommerabende
  • Tomatenmark statt Ketchup
  • Yoga
  • Mit Socken schlafen
  • Zu weiche Nudeln
  • E’s, künstliche Farbstoffe, Glutamat
  • Kratzige Kissen
  • Fremde Leute anrufen
  • Tierversuche
  • Wimpern-weg-puste-Wunsch verraten
  • Digitale Bilderrahmen
  • Schulturnen
  • Kochen ohne passende Musik
  • Unsinniger Small Talk
  • Die eigene Stimme hören
  • Vodka
  • Nicht zu wissen, ob ich jemanden umarmen soll, die Hand schütteln oder Küsschen rechts links
  • Hohe Terrassen mit niedrigem Geländer
  • Stickige Luft
  • Sitcom Lacher
  • Silikone, Mineralöle & Palmöl
  • Telefonumfragen
  • Plastikverpackungen
  • Sportfernsehen
  • Alltagssexismus
  • Sand im Bikini
  • Science Fiction
  • Manchmal habe ich Angst meine Zunge zu verschlucken
  • Wenn ich viel zu erledigen habe und überwältigt bin, kann es gut passieren, dass ich mich einfach hinlege und gar nichts tue.
  • Im Theater bin ich immer paranoid, dass mein Handy klingelt und schaue fünf mal nach
  • Oft vergesse ich Schlüssel
  • Ich habe die Lautstärke gerne auf geraden Zahlen, am besten 20, 25, 30, …
  • Glückskeks öffne, lese ich, aber meist esse ich sie dann nicht
  • Das beste Essen hebe ich immer für den Schluss auf
  • Statt zu fragen, ob ich jemanden siezen soll, umschiffe ich das mit den kreativsten Satzkonstruktionen
  • Meine Hausschuhe lasse ich überall im Haus rumstehen