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Veganer Flammkuchen

Ja, okay, es ist ein bisschen geschummelt, das ist kein richtiger Flammkuchen. Das ist ein Flammkuchen wie ich, jemand der schon Jahre keinen mehr gegessen hat, ihn mir vorstelle. Ach, und improvisiert. Und vegan. Also ein Flammkuchen ähnlichs Gericht, das luftig lecker für laue Sommerabende eignet ist. Approved by my Mama.

 

Zutaten:

  • Veganer Blätterteig für ein Blech
    ich denke für Flammkuchen wird traditionell anderer Teig verwendet, aber veganer Blätterteig ist leicht in Bioläden zu finden und macht das ganze so „luftig leicht“. 
  • Basilikum Streich von Zwergenwiese
    statt Rahm habe ich einen Aufstrich verwendet, den ich sehr gerne mag. Aber ich denke es würde auch mit veganem Frischkäse oder Hummus funktionieren. Der Vorteil vom Basilikum-Aufstrich ist, das er schön cremig, leicht säuerlich frisch und „no shit sherlock“ nach Basilikum schmeckt. Das ist hier aber keine Werbung und ich würde mich über andere Ideen oder Erfahrungsberichte sehr freuen. 
  • Zwiebel
    eine kleine reicht für ein Blech, außer du bist Zwiebelfanatiker. Fun Fact: Die Zwiebel ist eines der süßesten Gemüse.
  • Erbsen
    ich habe eine kleine Dose verwendet. 
  • Oliven
    für Faule wie mich eignen sich die geschnittenen in Lake am besten. 
  • Cherry Tomaten
  • Champignons
    ein sehr großer oder zwei kleine.
  • Vegane Slices vom Rauch von Wheaty oder Räuchertofu
    Ich verwende gerne die „Vegan Slices“, aber jeder gewöhnliche Räuchertofu passt hier gut. 
  • Oregano und Rosmarin
    gut passen würde hier auch eine provenzialische oder italienische Gewürzmischung. 
  • Hefeflocken
    a vegans best friends. Hefeflocken schmecken leicht nussig-käsig.
  • Olivenöl 

 

Zubereitung:

  1. Ofen auf 200 ° Celsius erhitzen.
  2. Backpapier auf ein Blech legen und den Blätterteig darauf auslegen.
  3. Mit Aufstrich bestreichen.
  4. Zwiebel in ganz feine Streifen schneiden.
  5. Erbsen abspülen.
  6. Champignons fein schneiden.
  7. „Slices“ oder Räuchertofu in kleine Ecken schneiden.
  8. Alles nach Belieben darauf verteilen.
  9. Tomaten halbieren und mit Schnittfläche nach oben auf den Teig legen.
  10. Gewürze und Hefeflocken darüber streuen.
  11. Olivenöl mit Hilfe eines Teelöffels auf Tomaten und Pilze träufeln.
  12. Backen bis der Blätterteig leicht gebräunt und die Ecken aufgegangen sind. Die Pilze sollten durch sein und die Tomaten im Idealfall an der Oberfläche leicht blubbern.
  13. Warm servieren. Dazu passt zum Beispiel ein Tomatensalat mit verschiedenen Tomaten-Sorten mit ein wenig Olivenöl, Aceto Balsamico Essig, Salz und Basilikum. Ebenfalls eigen würde sich ein Weißwein dazu. Oh, und schmeckt am nächsten Tag auch gut kalt als Vorspeise.

Rosen Ribisel Kriecherl Marmelade

Sommer in Wien, ein Samstag Morgen am Naschmarkt, all die Raritäten bei den Bioständen – that’s what my dreams are made of.
Auch wenn ich in ein paar Tagen verreise, konnte ich nicht widerstehen, lauter Kräuter wie Papalo, Chrysantheme und Malve, kleine Gurken, Lilienknospen, Ribisel und Kriecherl zu kaufen. Um nichts verkommen zu lassen, habe ich auf altbewährte Methoden zurückgegriffen, so landete das Obst in der Marmelade und die Gurken im Essig!
So kommt es, dass es hier schon wieder ein Marmeladen Rezept gibt – wieder, gleichermaßen besonders und einfach.
Ribisel / Johannisbeeren – die verstehen sich von selbst, aber wisst ihr, was Kriecherl sind? Nun, ich wusste es nicht, deshalb erzähle ich es euch – es ist eine Unterart der Pflaume und ähnelt der Kirschpflaume. Zu bekommen sind sie manchmal auf Märkten.
Ach, und was wäre ein Rezept without a little special something ?
Da kommt die Rose ins Spiel – sie passt so wunderbar zur saueren Ribisel und schmeckt nach Sommer – mmmh.

 

Zutaten:

  • 500 Gramm Ribisel / Johannisbeere
  • 500 Gramm Kriecherl
    kann durch Kirschen oder Zwetschgen / Pflaumen ersetzt werden 
  • Rohrzucker nach Geschmack 
  • 1 Päckchen Bourbon Vanillezucker
  • 3 EL Rosenwasser

  1. Kriecherl waschen.
  2. Kriecherl entsteinen und Ribisel vom Stamm entfernen. Das ist beides eine Geduldsprobe und kann etwas pfriemelig sein, deshalb empfehle ich, währenddessen gute Musik oder einen Podcast zu hören, sich zu unterhalten oder eine Serie anzuschauen.
  3. Ribisel waschen.
  4. Beides in einem Topf mit etwas Wasser erhitzen.
  5. Solange kochen, bis die Früchte zerfallen und eine dickere Masse entsteht.
  6. Zucker nach und nach dazugeben, kosten und gegebenenfalls mehr hinzufügen.
  7. Vanillezucker hinzufügen.
  8. Rosenwasser dazu geben, kosten und abschmecken – die Menge kann je nach Intensität des Rosenwassers variieren.
  9. Gläser auskochen.
  10. Alles gut vermischen und heiß in die Gläser füllen.
  11. Die Gläser in den Ofen stellen und den Ofen auf 100 Grad Celsius erhitzen. Nach einer halben Stunde ausschalten, aber nicht öffnen, bis sie abgekühlt sind.
    Nun müsste die Marmelade lange haltbar sein, doch, meist tut sie das nicht, wenn ihr wisst, was ich meine 😉
  12. Die Marmelade schmeckt auch gut zu Kokosnussjoghurt oder in anderen Desserts und bringt mit ihrem süß-rosig-saurem Geschmack Abwechslung und das spezielle Etwas.

 

Marillenmarmelade mit Zitronenverbene, Orangenthymian und Vanille

Jeden Sommer bringt uns eine sehr liebe Nachbarin Marillen aus ihrem Obstgarten. Hach, Sommer kann so schön sein.
Die letzten Jahre sind die immer in Kuchen oder Kompott gelandet, doch dieses Jahr wollte ich mal mit meinem Vorurteil gegenüber Marmelade, dass sie nur Zuckerpampe ist, aufräumen. Also habe ich mich an das wohl typischste Marillenrezept – die Marmelade heran getraut.
Doch nicht so traditionell, wie du nun vielleicht denkst, nein, das wäre nicht ich.
Nach langem Überlegen habe ich mich für die Variante mit Zucker entschieden, denn, obwohl ich kein Zuckerfan (okay manchmal schon) bin, macht Zucker die Marmelade nunmal haltbar. Natürlich kann man Marmelade auch mit alternativen Süßungsmittel süßen, doch alleine könnte ich sie nie so schnell aufessen und sie würde schlecht werden – das wollen wir ja also wirklich nicht.
Um das ganze etwas „aufzupimpen“ , es interessant zu machen, habe ich noch so einige Kräuter vom Balkon hinzugefügt. Ich liebe Kochexperimente!

 

 

Zutaten:

  • Reife, heimische Marillen – 2 Kilo im Ganzen gewogen
    Nachhaltigkeit kann so schön und lecker sein. 
  • Rohrohrzucker – von 220 – 250 Gramm
    Ich bevorzuge den Geschmack von Rohrzucker und habe herausgefunden, dass Marmelade auch ohne Gelierzucker funktioniert. Aber you do you.
  • Saft einer Zitrone
  • Optional Saft einer halben Orange
  • Vanille / Vanillezucker – 3 Päckchen beziehungsweise 24 Gramm
    Am besten ist Bourbon Vanille, beziehungsweise Bourbon Vanille Zucker.
  • Zitronenverbene – ungefähr eine Hand voll
    Zitronenverbene hat nicht jeder zu Hand, ich weiß. Manchmal ist sie am Naschmarkt samstags bei den kleinen Ständchen erhältlich, sonst kann ich nur empfehlen, sie in einem kleinen Topf anzupflanzen. Sie schmeckt so wunderbar frisch. Dieses Rezept funktioniert natürlich auch ohne. 
  • Orangenthymian – je nach Geduld und Laune
    Hach, der Duft von Orangenthymian! Ja, auch den kann ich dir nur empfehlen anzupflanzen. Ich habe eine Jungpflanze bei der Arche Noah gekauft. Normaler Thymian würde auch passen. 
  • Zitronenthymian
    Gleiches Spiel wie mit dem Orangenthymian… 

 

Richtig reife Marillen – das ist das wichtigste!

Zitronenverbene

Auf meinem Balkon wuchern verschiedenste Thymian und Oregano Arten fröhlich vor sich hin – mit dabei der aromatische Orangen – und Zitronenthymian.

 

Zubereitung:

  1. Marillen waschen.
  2. Marillen halbieren, ungute Stellen wegschneiden und entkernen.
  3. Kräuter pflücken, waschen und klein hacken.
  4. Marillen in einen breiten Topf geben und mit ein bisschen Wasser erhitzen.
  5. Häufig rühren.
  6. Kräuter hinzufügen.
  7. Köcheln lassen, bis die Marillen sich auflösen. Wer eine „glatte“ Marmelade bevorzugt, kann sie nun mit einem Pürierstab pürieren.
  8. Zucker einrühren, probieren und gegegenfalls mehr Zucker hinzufügen.
  9. Zitrone und, optional, Orange pressen und den Saft in die Mischung einrühren.
  10. Vanillezucker hinzufügen.
  11. Marmeladengläser sorgfältig waschen. Wasser kochen und damit die Gläser vorsichtig (damit sie nicht springen) befüllen und spülen. Das selbe mit den Deckeln tun.
  12. Alles einkochen, bis eine etwas dickere Flüssigkeit entsteht. (Wird im Glas noch fester).
  13. Mit Hilfe eines Trichters heiß in die Gläser füllen. Gut verschließen und auf den Deckel stellen.
  14. Auf Brot, in einer Palatschinke/Pfannkuchen oder mit Kokosnussjoghurt als Dessert genießen!

 

Marillenkuchen mit Zimt – vegan & simpel

Nach zwölf Tagen, irgendwo zwischen Lissabon, Porto und Santiago de Compostela, ging mir das Kochen schon richtig ab.
So verbrachte ich den Sonntag, meinen ersten Tag wieder in Wien, in der Küche.
Frisches Gemüse, Spinat und Kräuter von der Terrasse – viel mehr braucht es nicht, um mich glücklich zu machen.
Da fielen mir die Marillen auf, die sich auf dem Esstisch tummelten.
Denn, ja – die Marillenzeit beginnt!
Meiner Meinung nach schmeckt fast jedes Marillenrezept – von Marmelade, Kompott bis Kuchen.
Um die Schönen nicht verkommen zu lassen, überlegte ich mir schnell ein veganes Marillenkuchenrezept.
Ich finde, Marillenkuchen muss einfach sein – Teig und Frucht – so mag ich ihn am liebsten.
Mit ein wenig Zimt verfeinert – mmh.
Es ist ein sehr simples Rezept und geht folgendermaßen:

ZUTATEN

  • 250 Gramm Mehl
  • 60 Gramm geriebene Mandeln
    kann bei Allergie durch 50 Gramm Mehl ersetzt werden
  • 1 Packung Backpulver
  • 130 – 150 Gramm Rohrzucker 
    Mir reichen 130 Gramm, aber wer es gerne etwas süßer mag, kann mehr Zucker hinzufügen. Ich gebe gerne auch einen Schuss Ahornsirup hinzu. Weiters wird es süßer, wenn man statt gemahlene Bourbon Vanille, Vanillezucker verwendet.
    Ich gebe ausgekratze Vanilleschoten immer in mein Zuckerglas – dann duftet der Zucker ganz wunderbar.
  • 250 ml pflanzliche Milch
    Meine Favoriten sind Hafer- und Reismilch, aber andere Milch-Alternativen funktionieren genauso
  • 1 EL Apfelessig
    schmeckt man im Endeffekt gar nicht, macht es aber luftiger
  • 5 Esslöffel Sonnenblumenöl
    das ist nachhaltiger als Margarine (Palmöl) oder Koksöl (nicht gerade regional), kann aber bei Bedarf auch durch eben diese ersetzt werden
  • Zimt
    ich habe ordentlich Zimt hinzugefügt (ca. 1 1/2 Teelöffel), aber ich würde hier nach Geschmack und Gefühl gehen. Der Teig kann jederzeit probiert werden, da er keine rohen Eier enthält #veganftw
  • Vanille –
    am besten ist gemahlene Vanille, aber Vanillezucker tut es auch.
    Wer es gerne #fancy hat, kann eine Vanilleschote auskratzen, das schmeckt sehr, sehr gut.
  • Gewürze
    ebenfalls gut machen sich weitere Gewürzmischungen wie Aladins Kaffeegewürz von Sonnentor oder Mocca Mix von Babettes – diese sind aber rein optional.
  • Marillen – circa 500 Gramm
  • Honig
    Honig dürfte eigentlich nicht hier stehen, da es ein veganes Rezept ist.
    Da aber nicht nur strenge Veganer meinen Blog lesen, möchte ich erwähnen, dass Honig sehr gut zu Marillen passt und zum Beispiel vor dem Backen auf die Marillen geträufelt werden kann.

ANLEITUNG

  1. Ofen auf 180 Grad Celsius Ober- und Unterhitze schalten.
  2. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel verrühren.
  3. Die flüssigen Zutaten hinzufügen und gut umrühren.
    Je länger und besser umgerührt wird, desto flaumiger der Kuchen.
  4. Den Teig in eine Kuchenform füllen.
  5. Marillen halbieren und entkernen. Dann mit der Innenseite nach Oben auf den Teig legen. Optional mit Honig beträufeln.
  6. Kuchen im vorgeheizten Ofen 45 – 55 Minuten backen. Immer wieder nachsehen – der Kuchen ist fertig, wenn die Oberseite leicht gebräunt und knusprig ist und ein Holzstäben ohne Teigreste wieder aus dem Kuchen kommt (Stäbchenprobe).
  7. Abkühlen lassen und genießen.

Auf einen schönen Sommer und eine süß-saure Marillenzeit!

Spontanes Sommerliches Sammelsurium I Rezeptinspiration

Es war einer dieser Tage, an denen einfach alles schief geht. Egal, ob es wirklich schief geht, es fühlt sich alles falsch und schwierig an.
Ich lag im Bett, abends. Alles, wozu ich mich noch im Stande fühlte, war Youtube Videos ansehen und etwas zu Abend essen.
Da stieß ich auf dieses Video von Cam and Nina, einem meiner liebsten Youtube Channels.
Plötzlich war ich inspiriert zu kochen und motiviert, den Tag so doch noch zu einem Guten zu wenden.

Also ging ich in die Küche, schaute nach, was noch so da war und kreierte ein Rezept daraus, welches ich heute mich euch teilen möchte.
Denn, bei mir sind die besten Gerichte immer die, die spontan aus einer Laune heraus entstehen.

Es ist ein…

spontanes – einfach zusammen zu stellen aus dem, was noch vorrätig ist

sommerliches – frisch, voller Kräuter und glücklich machend

Sammelsurium – Kombination aus Texturen, Temperaturen, Geschmacksrichtungen und Farben

GETREIDE

Effekt:
Zum Einen besteht das Sammelsurium es aus einem beliebigen Getreide – ich hatte noch „leftover“ Buchweizen, aber Quinoa, Hirse, Bulgur, … passt genauso gut.
Das Getreide ist sättigend und voller Ballaststoffe.
Wobei ich hier ein wenig schummle. Denn wusstest ihr, das Buchweizen eigentlich gar kein Getreide ist, sondern zu den Knöterichgewächsen gehört ?
Es ist deshalb auch glutenfrei und voller Vitamine und Vitalstoffe. Buchweizen beinhaltet alle acht essentiellen Aminosäuren. Weiters soll Buchweizen den Blutzuckerspiegel und Blutdruck senken, den Cholesterinspiegel regulieren, gegen Krampfadern wirken und die Leber und die Hirnaktivität unterstützen. Es hat einen recht speziellen Geschmack – am Besten einmal ausprobieren.

Zutaten:
Buchweizen

Zubereitung:
Das meiste Getreide wird in der doppelten Menge Wasser gekocht, genaueres findet ihr auf der Verpackung.

OFENGEMÜSE 

Effekt: 
Ich gebe gerne Ofengemüse zu meinen Sammelsurien.
Es ist warm, weich, knusprig und bringt den „Wohlfühlfaktor“ in die Schüssel.
Weiters ist es eine einfache Methode, das Gemüse, das schon seit Tagen im Kühlschrank rum liegt, zu verarbeiten.
Es eignet sich fast alles.
Zum Beispiel Kartoffeln, Karotten, Pastinaken, Rüben, …
Natürlich gehen auch Zucchini und Paprika, aber nach meinem Geschmack, passen diese nicht so gut in dieses Sammelsurium.
Ich habe Süßkartoffeln und Karotten gewählt. Natürlich sind normale Kartoffeln meist regionaler, aber es gibt auch heimische Süßkartoffeln. Ich versuche mich gerade an meinen eigenen, Update folgt.

Zutaten:
Süsskartoffel
Karotten
Sieglindes Bratkartoffelgewürz von Sonnentor
Salz
Olivenöl

Zubereitung:
Ofen auf 220 Grad Celsius vorheizen.
Gemüse waschen und in gewünschte Form schneiden, je dünner desto schneller fertig. Ich habe mich für Würfelchen entschieden.
Auf ein Blech legen, optional mit Packpapier.
Mit ein wenig Bratöl beträufeln und würzen. Ich nehme meist Salz, Pfeffer und Sieglindes Bratkartoffelgewürz von Sonnentor.
Es ist ebenfalls möglich, auf Öl zu verzichten, in diesem Fall muss man das Gemüse gut im Auge behalten, damit es nicht verbrennt.
Gemüse im Ofen rösten, bis es durch ist. Immer wieder nachsehen und probieren. Die Dauer variiert je nach Art des Gemüses.

LINSEN

Effekt:
Linsen geben dem Sammelsurium ein bisschen mehr Substanz, sie machen es proteinreich und herzhafter. Natürlich sind Linsen auch gesund.
Der Beluga-Linsen-Salat, den ich mir für dieses Rezept ausgedacht habe, ist trotzdem frisch und sommerlich. Beluga-Linsen eigenen sich hierfür, weil sie ihr Form behalten, verglichen mit Roten und Gelben Linsen.

Zutaten:
Belugalinsen
Aceto Balsamico Essig
Natives Olivenöl
Tamari Sauce
Ahornsirup (wenig)
Salz
Pfeffer
Knoblauch (wenig)
Frischen Koriander und Petersilie

Zubereitung:
Linsen gut waschen und nach Packungsanleitung kochen. In eine Schüssel geben und würzen, mit den oben angegeben Zutaten oder je nach Belieben.
Ich habe nicht wirklich Mengenangaben, ich mache es einfach nach Gefühl. Fangt am besten mit wenig an und steigert, bis es euch zufrieden stellt. Dieser Beluga-Linsen-Salat schmeckt am nächsten Tag – durchgezogen – noch besser.

TOMATEN-GURKEN-KRÄUTER FRISCHE KICK

Effekt:
It’s all about the freshness! Ich wollte es schon Salsa nennen, aber wenn ich ehrlich bin, hat es damit wenig zutun.
Die Tomaten Gurken Mischung bringt die Frische in die Schüssel, die sie so sommertauglich macht. Perfekt ist natürlich, wenn man frische Kräuter im Garten oder Balkon hat.

Zutaten:
Gurken
Tomaten
Petersilie
Koriander
Salz
Zitronensaft

Zubereitung:
Gurken und Tomaten klein würfeln. In einer Schüssel mit reichlich Zitronensaft, Salz, Pfeffer und ein bisschen Knoblauch vermischen.
Ich habe frischen Koriander, Minze und Petersilie gehackt und dazu gegeben. Aber – if cilantro is not your jam – you do you, darling.
Nicht bei den Kräuter sparen, sie geben dem Ganzen das „gewisse Etwas“. Okay, ich seh schon, das Rezept muss bald enden, die komische Kochsprache kommt langsam hoch.

TOFU

Effekt:
Ich entspreche ganz dem Veganer Klischee und liiebe Tofu.
Am besten außen knusprig und innen weich. Mein momentaner Liebling ist der Black Forest Tofu von Taifun. Sehr gut sind aber auch die japanischen Bratfilets oder der Räuchertofu.
Wenn ihr kein Tofu-Fan seid, könnt ihr diesen Schritt einfach weglassen, die Linsen liefern ja schon Protein. Das Argument, dass Soja nicht nachhaltig ist, zieht bei mir jedoch nicht. Der Großteil des Tofus, den ich esse, ist aus österreichischen oder deutschen Sojabohnen.
Der Regenwald wird nicht wegen Tofu abgeholzt, sondern weil das Soja in den Futtermitteln der Nutztiere – also schlussendlich im Fleisch – landet. Guter Tofu ist in Maßen auch nicht ungesund, es ist kein stark verarbeitetes Produkt. Das trifft eher auf vegane „Chicken-Nuggets“ oder was auch immer zu.

Zutaten:
Tofu

Zubereitung:
Einfach anbraten, entweder mit wenig Bratöl oder ohne in einer Antihaft-Pfanne.

GRÜNZEUG

Effekt:
Eat your greens! Das Grünzeug gesund ist, ist jetzt nicht wirklich ein „mindblow“. Jedoch schadet es nicht sich immer wieder daran zu erinnern, Grünes zu sich zu nehmen. In diese Schüssel passen zum Beispiel Rucola, Baby Spinat, Mangold, Grünkohl, …

Zutaten:
Rucola 

Zubereitung:
Waschen und entweder pur oder mit Dressing der Schüssel beigegeben.

DRESSING 

Effekt:
Was ist das für ein Gericht, wenn es keine Sauce gibt ? Saucen können jedes Essen retten. Ich habe mich für eine einfache Erdnusssauce entschieden, weil ich gerade nichts anderes da hatte. Gut würde auch ein Tahini, Mandelmus oder Hummus Dressing passen.

Zutaten:
Erdnussmus
Genmai Su oder Zitronensaft
Einen Schuss Tamari Sauce
Optional Ahornsirup und Gewürze

Zubereitung:
Erdnussmus mit Genmai Su (Reisweinessig) oder Zitronensaft, einem Schuss Tamari Sauce und Wasser vermischen. Optional Gewürze und Ahornsirup hinzufügen.

THATS IT!

Alle Komponenten in eine Schüssel drapieren und am besten draußen oder an einem sonnigen Plätzchen verzerren. Guten Appetit!

Anmerkungen: Das soll nur zur Inspiration dienen. Ihr könnt jede Komponente verändern oder weglassen, um es zu vereinfachen. Wichtig ist nur, dass verschiedene Texturen bestehen bleiben – knusprig, frisch, weich, … Achtet auch darauf die Geschmacksrichtungen vielfältig zu halten – sauer, süß, salzig, umami uns so weiter. Doch das allerwichtigste, das es zu einem guten Essen braucht, ist der Spaß am Kochen!

PS: Am besten wird meiner Meinung nach der Kochspaß mit Musik entfacht – aber nicht so laut. Denn gute Köche riechen und sehen ihre Gerichte nicht nur, sondern hören auch deren Zustand.

Ein etwas anderes Rezept – vegan plum cake

Ein Rezept der anderen Art.
Ich hatte keine Lust auf ein langweiliges Backvideo, also habe ich etwas Neues ausprobiert und dabei Hashtags sehr ernst genommen #not .
Auch, wenn ihr es nicht witzig findet – das Rezept ist super einfach und funktioniert immer.
Die Zutaten findet ihr in der Info Box des Videos auf Youtube.