Zero Waste am Naschmarkt / photo diary

Der Zero beziehungsweise Minimal Waste Lifestyle interessiert und beschäftigt mich momentan sehr. Im Gegensatz zum Veganismus ist es etwas neues für mich, das es zu erforschen gilt. 
Schon früher bin ich gerne auf den Markt gegangen, aber jetzt mit Korb, Beutel und Tüchern ausgestattet, macht es mir noch mehr Spaß.
Samstags ist mein Markttag. 
Drei Wochen lang ging ich immer zum Wochenmarkt in der Altgasse, weil ich dort in der Nähe ab zehn Uhr arbeitete.
Jetzt, wo ich Samstags wieder frei habe, erkunde ich gerne neue Märkte.
Bis jetzt habe ich es nur bis zum Naschmarkt geschafft, der mir so gut gefällt, dass ich bisher nicht mehr davon losgekommen bin.
Klar, als Wienerin ist der Naschmarkt für mich nichts neues.
Die fixen Stände dort interessieren mich nicht. 
Aber die Bio-Bauern Stände, die in der zweiten Reihe und nur Samstags zu finden sind, haben es mir angetan.
Dort gibt es aussergewöhnlich buntes Gemüse und Obst, viel Grünzeugs, coole Kräuter und gutes Brot. 
Also ging ich an einem regnerischen Oktober Samstag mit Korb und Geschirrtuch bewaffnet hin und machte ein paar Fotos für euch.

Das ist für euch Gemüsefetischitsten!
Meiner Meinung nach ist Gemüse mindestens so schön wie Blumen. Wo wir schon beim Thema sind – es gibt auch wunderschöne Blumensträuße dort, die nicht so kitschig-langweilig aussehen, wie gewöhnliche.

Es ist eindeutig Herbst – der Markt ist voller Kürbis – ich liebe es.

Die frischen Kräuter – der wahre Grund warum ich so gerne auf den Markt gehe. Gerne kaufe ich welche ohne genau zu wissen, was es ist und koste sie dann zuhause und erfinde ein Gericht damit – es gibt nichts inspirierendes in der Küche für mich.

 

Wir haben wohl die letzten regionalen Himbeeren der Saison erwischt – und sie waren so gut!

Für Superfood Fanatiker wie mich darf natürlich Grünkohl und Rote Beete nicht fehlen. Superfoods müssen nämlich nicht immer exotisch und teuer sein.

 

Auch jede Menge Knollen tummeln sich auf dem Markt.

 

 

Salad muss nicht langweilig sein- auf dem Markt findet ihr Bunterbuntes um euren Salat aufzupeppen.

 

 

Traut euch ruhig die Verkäufer zu fragen, ob sie euch das Brot in ein mitgebrachtes Tuch einwickeln, den Mangold in einen Stoffbeutel geben – ich habe bis jetzt nur positive Rückmeldungen bekommen. Festes Gemüse wie Kürbis könnt ihr unverpackt in euren Korb geben.

Mein Geldbeutel ist übrigens aus Kork – wasserabweisend und eine geniale Alternative zu Leder.

Haltet auf jeden Fall Ausschau nach Sorten die es nur jetzt und hier am Markt gibt – so lernt ihr neues kennen und fördert Sortenvielfalt.

Kurz bevor der Flohmarkt anfängt, gibt es einen Stand mit wunderschönen Sträußen! Es tut gut so einen Zuhause zu haben, es macht glücklich.

Dann bleibt euch nichts mehr, als glücklich mit lauter Schätzen im Beutel nach Hause zu gehen und ein gutes Mittagessen daraus zu zaubern. Wenn der Samstag so schön und erfolgreich anfängt, kann es nur ein gutes Wochenende werden!

Ganz in der Nähe ist das Babettes – dort kann man wunderbar durch (vegane) Kochbücher stöbern und an duftenden Gewürzen schnuppern. Doch Vorsicht – Geld-Ausgebe-Gefahr.

PS: Riecht umbedingt am Orangenpfeffer – so gut.

OUTFIT INFO:
Jeansjacke – second hand – bootik54
Kleid – fair, vegan, bio – lovjoi
Leggings – fair, bio – living crafts
Ohrringe – handgemacht in NY – michael michaud
Rucksack – handed down

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