Stromausfall

Ich habe mich unabsichtlich abgeschaltet. Liege neben dir und weiß nicht, ob ich dir das sagen müsste. Dass da gerade nichts ist. Dass ich mir nicht so sicher bin, wie man das wieder aufdreht. Du wüsstest das wahrscheinlich. Oder du würdest es googeln. Du hast oft Lösungen. Mein Mund ist aber zu taub. Ein bisschen pelzig schon. Deshalb liege ich einfach da, dann ziehe ich meinen Fahrradhelm an und gehe. Ich topfe meine Pflanzen um und mache ein Bananenbrot, dass ich dann einfriere. Google Stromausfälle. Derzeit kommt es in Teilen im Versorgungsgebiet zu Unterbrechungen der Stromversorgung. Vielleicht ist es das, denke ich. Vielleicht stimmt etwas in meinem Versorgungsgebiet nicht.  Der Standard fragt, worauf man sich bei einem Blackout einstellen muss.
Die Antwort ist, zunächst Ruhe bewahren, ein Stromausfall ist nur für kurze Zeit gegeben. Beruhigt lege ich mich ins Bett. Nachts sieht man Abwesendes sowieso nicht. Ich schreibe dir gute Nacht.
Wir fahren UBahn und das Nichts verschwindet. Vielleicht ist es wie mit dem Wlan, denke ich. Das funktioniert auch manchmal nicht. Dann lasse ich es ein paar Tage und irgendwann funktioniert es wieder. Vielleicht ist es einfach so, denke ich.

Kategorie Geschichten, Kopf

Atmet und schläft in Wien. Arbeitet ebenda auch manchmal. An Illustrationen, Fisimatenten oder daran endlich die richtige Müllsack Größe zu kaufen. Macht manchen Sorgen und sich eine große Freude mit dem Studium der Sprachkunst. Schreibt über Fliederlila, Stromausfälle und Zitronenschaum. Irgendwas im Internet, ihre Oma ist sich da nicht so sicher, unter urbananouk.com. Mag Pfirsiche, aber nur die flachen.

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